Agrarsoziale Gesellschaft e.V.

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Fotogalerie ASG-Herbsttagung
60 Jahre Agrarsoziale Gesellschaft e.V.
„Nahrung und Energie aus der Landwirtschaft”
in Göttingen am 08. und 09. November 2007

| Mitgliederversammlung | Vortragstagung | Jubiläumsveranstaltung 60 Jahre ASG |
 

Mitgliederversammlung


Podium der Mitgliederversammlung: Karl-Heinz Unverricht, Dr. Dieter Czech, Dr. Hermann Onko Aeikens, Heinz Christian Bär,
Dr. Hans-Hermann Bentrup, Christel Hoffmann, MinDirig. Dr. Theodor Weber und Dr. agr. Willy Boß
 
Dr. Hans-Hermann Bentrup 
Dr. Hans-Hermann Bentrup, StS. a.D., Düsseldorf








»Die Debatte zeigt, dass man das Thema Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe nicht nur unter Produktionsgesichtspunkten betrachten kann, sondern dass auf der Suche nach der optimalen Nutzungsstrategie viele ökonomische, ökologische, ethische und soziale Fragen beantwortet werden müssen.«
 

Vortragstagung & Diskussion

»Wir brauchen eine ökonomische und ökologische Priorisierung der Förderung und einen marktwirtschaftlichen Suchprozess nach den effizientesten Lösungen.«
[Wolfgang Reimer]

»Transparenz, Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeits-standards sind heute unabdingbar und einer glaubwürdigen Wirtschaft angemessen.«
[Prof. Dr. Jürgen Rimpau]

»50 % der Energie könnten wir einsparen, von dem verbleibenden Energiebedarf könnte die Landwirtschaft zukünftig 1/5 liefern.«
[Dr. Andreas von Felde]
Wolfgang Reimer, Prof. Dr. Jürgen Rimpau und Dr. Andreas von Felde 
Wolfgang Reimer, Unterabteilungsleiter, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Bonn, Prof. Dr. Jürgen Rimpau, Vorstand Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft, Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung, Landwirt, und Dr. Andreas von Felde, Leiter Energiepflanzen, KWS Saat AG, Einbeck
Dr. Steffen Daebeler 
Dr. Steffen Daebeler,
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Gülzow








»Heute werden in Deutschland auf 2 Mio. ha nachwachsende Rohstoffe, in erster Linie Energiepflanzen, angebaut. Ich denke, dass wir im Jahr 2020 zwischen 3 und 4 Mio. ha - Herr Reimer sprach von bis zu 5 Mio. ha - zur Verfügung haben.«
Andreas Renner 
Andreas Renner, Leiter der Steuerungsgruppe Regenerative Energien, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Stuttgart








»Mit Verlaub gesagt, einer der größten Zweifel, den ich habe, bezieht sich auf den Bereich der Energieeinsparungen.«








»Ein wichtiges Ziel ist, möglichst viel von dem, was wir ernten, als Endenergie zu verkaufen. Hierfür ist eine Verfahrensoptimierung, z. B. die Wärmenutzung, unbedingt erforderlich.«
 
Prof. Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber, Technische Universität München, Lehrstuhl für Wirtschaftsslehre des Landbaues








»Regenerative Energie sollte in dezentralen Anlagen erzeugt und vor Ort genutzt werden.«
Dr. Clemens Dirscherl 
Dr. Clemens Dirscherl, Beauftragterdes Rates der EKD für agrarsoziale Fragen, Evangelisches Bauernwerk, Waldenburg-Hohebuch
Prof. Dr. Felix Ekardt 
Prof. Dr. Felix Ekardt, Forschungsstelle für Europäisches Umweltrecht & Bremer Institut für Transnationales Verfassungsrecht, Bremen








»Das Hauptinstrument zur Verbesserung der Energieeffizienz wäre eine Verteuerung der Energie. Bisher haben wir einen Wust von Instrumenten, die unseren Lebensstil aber nicht wirklich tangieren.«
 
Dr. Elke Baranek, TU Berlin,
Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG),
Moderatorin der Diskussion

 

 
 
Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Vortragstagung
 
Zentrale Themen der Diskussion waren die Einkommenserzielung aus agrarischer Energieproduktion, die wachsende Konkurrenz um die heute schon knappen landwirtschaftlichen Flächen in Veredelungsregionen, die Schaffung von Arbeitsplätzen im Bereich der Forschung auf züchterischen und technologischen Gebieten sowie die Frage, welche Roh- und Reststoffe zur Erzeugung von Bioenergie vertretbar seien. Kritisch wurden der geringe Arbeitskräftebedarf bei der Bioenergieerzeugung und - in Anbetracht schrumpfender Nahrungsmittelvorräte - die pflanzenzüchterische Spezialisierung gesehen. Hinsichtlich der Bewertung verschiedener Möglichkeiten einer nachhaltigen Energieversorgung wurde darüber diskutiert, dass unterschiedlichste Interessenlagen Beachtung finden müssten und ob u. a. Solarstrom aus Südeuropa oder Nordafrika in 10 bis 15 Jahren aufgrund verbesserter Transport- und Speicherkapazität zur Deckung des Energiebedarfs in Deutschland beitragen könne.
 
 
Anne Hartmann, Bundesvorsitzende,
Bund der Deutschen Landjugend (BDL), Berlin
 
Christel Hoffmann, MdL,
Stellv. ASG-Vorsitzende, Oestrich-Winkel
 
Arndt Spahn, Agrarsekretär, European Federation of Food, Agriculture and Tourism Trade Unions
 
Joachim Hauck, MinDirig, Ministerium für Ernährung und
Ländlichen Raum Baden-Württemberg, Stuttgart
 
Prof. Dr. Hans-Ulrich Hensche,
Fachhochschule Südwestfalen,
FB Agrarwirtschaft, Soest
 
Dr. Peter Weingarten, Institutsleiter, Institut für Ländliche Räume, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), Braunschweig
 

Jubiläumsveranstaltung 60 Jahre ASG

— Ehrung Minister a.D. Klaus Peter Bruns

 
hier mit Dr. Hans-Hermann Bentrup (links) und Wilhelm Krömer (rechts)
 
 
 

— Vergabe des Tassilo Tröscher-Preises


 
Dorothea Schulz und Alexandra Keune, Dr. Günter Brack, Prof. em. Dr.-Ing. Joachim Grube (Preisträger, vorn)
Hans Jörg Tröscher, Heinz Christian Bär, Christel Hoffmann, Dr. Hans-Hermann Bentrup
 
Preisträger 2007:
 Kindertagesstätte auf dem Bauernhof D. Schulz und M. Völz GmbH, Bindfelde
 Stiftung für Umwelt und Kultur in Rauenthal/Eltville, Stifter: Dr. Günter Brack
 Veröffentlichung „Lebensraum Dorf", Prof. Dr. Ing. Joachim Grube
 
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