Maria Kaiser, Oliver Klein, Jörg Radtke (Hrsg.)
Die Transformation unseres Energiesystems spielt sich zu einem Großteil in ländlichen Räumen ab, die durch ihre Flächenverfügbarkeit zum Schauplatz der Energiewende werden. Doch welche Konsequenzen dies für die jeweilige Region hat, hängt sehr stark von der Ausgestaltung vor Ort ab. Erfolgsgeschichten sind kein Selbstläufer, sondern Effekt von vorausschauender Planung, Gestaltungswillen, Durchhaltevermögen und einem Stück weit auch Kreativität und Mut der beteiligten Akteur*innen.
Dieser Sammelband bietet zu diesem Thema eine vielfältige Zusammenstellung an Beiträgen aus Forschung und Praxis. Die Autor*innen stammen aus unterschiedlichen Disziplinen und beleuchten aus ihrer jeweiligen Perspektive, mit akademischem oder nicht-akademischem Hintergrund, die möglichen Verknüpfungen zwischen der Produktion erneuerbarer Energien und der zukunftsfähigen Entwicklung ländlicher Räume. Schwerpunkte der Betrachtung sind hierbei die Rolle von Kommunen und Bürger*innen, regionale Wertschöpfung und Akzeptanz vor Ort sowie die Verzahnung mit Landwirtschaft und Landnutzung.
Die Herausgeber*innen reflektieren die Bedeutung der Energietransformation im Spannungsfeld zwischen Klimakrise und demokratischer Regression auf der einen und lokaler Gestaltungskraft und gemeinschaftlicher Visionsbildung auf der anderen Seite. Letztendlich ist dieses Buch auch als Plädoyer zu verstehen, die Energiewende als Chance zu erkennen und für die Stärkung ländlicher Regionen zu nutzen.
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