Agrarsoziale Gesellschaft e.V.

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Ländlicher Raum 03/2019 mit Schwerpunkt „Gesundheitsversorgung“

„Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei“, lautet eine Überschrift in unserem aktuellen Schwer­punkt­heft. Gemeint sind die in Einzelpraxen nieder­gelassenen (Haus-)Ärzt*innen – insbesondere auf dem Land. Schon seit längerem bekommen dies Praxis­inhaber*innen und Gemeinden schmerzlich zu spüren, wenn es nicht gelingt, Praxen wieder zu besetzen. Kommunen und die Ärzte­schaft vor Ort können jedoch selbst etwas dafür tun, ärztlichen Nachwuchs zu finden, wenn sie die Bedürf­nisse der jüngeren Mediziner­generation kennen und die Rahmen­bedingungen ent­sprechend gestalten.

Die Autor*innen dieser Ausgabe liefern Antworten auf Fragen wie: „Wie möchte die jüngere Ärzte­generation arbeiten und wo sind dement­sprechend die „Stellschrauben“, um junge Medizi­ner*in­nen aufs Land zu locken? Wie können Bund, Länder, Kommunen, Universitäten, Kassen­ärztliche Vereinigungen und weitere Akteure des Gesundheits­wesens Einfluss nehmen, um die Zahl der Allgemein­mediziner*innen zu erhöhen, Vorurteile gegenüber einer Tätigkeit auf dem Land abzubauen und ihnen attraktive Arbeits- und Lebens­bedingungen zu bieten?“

Unser Heft legt den Fokus auf den Wandel der ambulanten ärztlichen Versorgung. Wir stellen Praxismodelle vor, die die Möglichkeit bieten, im Angestellten­verhältnis zu arbeiten, eine mobile Praxis, die Ärzt*innen direkt ins Dorf bringt und telemedi­zinische Anwendungen, die Patient*innen manchen Weg in die Praxis ersparen können. Wir werfen einen Blick auf Veränderungen im Bereich der Notfall­versorgung, auf andere Länder und auf Versorgungs­modelle, die die Versorgung von den Patient*innen her denken, aber auch auf Ansätze einer inter­sektoralen Versorgung, die die starre Trennung zwischen ambulanter und stationärer Betreuung aufhebt, wie es der Sach­verständigen­rat für die Begutachtung der Entwicklung im Gesundheits­wesen in seinem jüngsten Gutachten von 2018 erneut angemahnt hat. Darüber hinaus haben wir auch das Thema Prävention im erweiterten Sinne des 2015 in Kraft getretenen Bundes­präventions­gesetzes mit aufgenommen. Denn noch besser als eine Hausärztin bzw. einen Hausarzt in der Nähe zu haben, ist es, keine*n zu brauchen.


Aktuelle Ausgabe »Ländlicher Raum«


Ausgabe 03 Juli/August/September 2019 (pdf)
[Schwerpunktheft „Gesundheitsversorgung“]


- Literatur zum Artikel „Medizinische Versorgung im ländlichen Raum – alte und neue Lösungsansätze“

- Literatur zum Artikel „Telemedizin kann regionale Versorgungsunterschiede zwischen Stadt und Land kompensieren“

- Literatur zum Artikel „Ärztliche Versorgungsstrukturen im Wandel: Erfahrungen des Kommunalbüros für ärztliche Versorgung in Bayern“

- Literatur zum Artikel „Innovation im Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst: Mit Telemedizin zur besseren Versorgung“

- Literatur zum Artikel „Integrierte Gesundheitszentren: Gemeinsam eine gute Versorgung sichern“

- Literatur zum Artikel „Akzeptanz neuer hausärztliche Versorgungsformen in ländlichen Regionen“




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